Wer macht was
Die Grenze verläuft nicht zwischen „einfach" und „schwer", sondern zwischen „aus der Datei ableitbar" und „nur inhaltlich entscheidbar". Alles Erste macht die Maschine, alles Zweite bleibt bei dir.
Libration Docs prüft PDFs gegen PDF/UA-1 und baut fehlende Struktur automatisch nach: Tags, Lesereihenfolge, Überschriften, Listen, Tabellen, Sprache und Titel. Was ein Mensch entscheiden muss, sagt das Werkzeug – und behauptet nicht, es selbst zu wissen. Als Reiter im Plugin Libration Accessibility und als Web-App ohne WordPress. Prüfen kostet nichts; bezahlt wird nur, was aufbereitet wird.
Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz beschreibt die Anforderungen nicht selbst, sondern verweist auf die harmonisierte Norm EN 301 549. Für herunterladbare Dokumente ist dort Abschnitt 10 zuständig – so ordnet es auch die Bundesfachstelle Barrierefreiheit ein. Inhaltlich steht dort nichts Exotisches: Es gilt WCAG 2.1 auf Stufe AA, nur angewendet auf das Dokument selbst statt auf die Seite drumherum. Ein PDF im Downloadbereich ist also kein Anhang, für den mildere Regeln gelten.
§ 1 Abs. 4 BFSG nimmt Bürodokumente aus, die vor dem 28. Juni 2025 veröffentlicht wurden – solange sie unverändert bleiben. Sobald du eine Seite austauschst, eine Preisliste aktualisierst oder das PDF neu exportierst, ist es ein neues Dokument, und die Ausnahme fällt weg. Für öffentliche Stellen gilt derselbe Gedanke mit dem älteren Datum 23. September 2018. Praktisch heißt das: Der Altbestand ist keine Baustelle, alles Neue schon.
Allyant hat für den PDF Accessibility Index (März 2026) rund 645.000 PDFs auf über 770 Websites geprüft. 94,75 Prozent davon waren nicht barrierefrei. Das ist kein Nischenproblem einzelner Nachlässiger, das ist der Normalfall – und der Grund, warum diese Arbeit fast überall noch ansteht.
Der Ablauf ist bewusst so gebaut, dass am Ende ein Mensch zustimmt. Alles davor nimmt dir die Fleißarbeit ab.
Datei rein, Bericht raus. veraPDF validiert gegen das Profil PDF/UA-1, dazu kommt eine Layout-Analyse: Wo fehlen Struktur-Tags, wo ist die Lesereihenfolge unklar, welche Bilder haben keinen Alternativtext, ist überhaupt eine Textebene vorhanden. Jeder Befund nennt die Stelle und den nötigen Schritt. Das Prüfen kostet nichts und verbraucht kein Guthaben.

Die Engine baut die Struktur neu auf: Tags, Lesereihenfolge, Überschriften, Listen, Tabellen mit Kopfzellen, Dokumentsprache, Dokumenttitel, Fenstertitel, Artefakte für Kopf- und Fußzeilen. Für Bilder ohne Alternativtext macht die KI einen Vorschlag – als Vorschlag, nicht als Ergebnis. Danach läuft veraPDF ein zweites Mal, und du siehst schwarz auf weiß, was der Durchgang gebracht hat.

Jeder Lauf liefert eine Liste der Punkte, die ein Mensch ansehen muss – nicht als Kleingedrucktes, sondern als Arbeitsliste: die vorgeschlagenen Alternativtexte, die Überschriftenebenen (die Einstufung ist geraten), Tabellenköpfe und verbundene Zellen, die Lesereihenfolge auf mehrspaltigen Seiten.

Bis zur Freigabe heißt das Ergebnis „maschinell, ungeprüft". Erst dein Klick macht daraus „geprüft". Das ist keine Förmelei: 45 der 136 Bedingungen des Matterhorn-Protokolls lassen sich maschinell überhaupt nicht entscheiden. Ein Werkzeug, das trotzdem „bestanden" meldet, sagt etwas, das es nicht wissen kann.

Der schnellste Weg, das zu beurteilen, ist ein eigenes Dokument. Du lädst ein PDF hoch, Libration Docs prüft es, bereitet einen Teil davon auf und zeigt dir Bericht und Ergebnisdatei – ohne Konto und ohne Guthaben.
oder die Datei hierher ziehen
Datenschutz: Die Verarbeitung läuft auf einem Server in Deutschland. Deine Quelldatei wird direkt nach der Verarbeitung gelöscht, das Ergebnis nach 14 Tagen. Für Alternativtexte geht nur das jeweilige Bild an das KI-Modell, nicht das ganze Dokument.
Noch keine Datei ausgewählt.
Die Grenze verläuft nicht zwischen „einfach" und „schwer", sondern zwischen „aus der Datei ableitbar" und „nur inhaltlich entscheidbar". Alles Erste macht die Maschine, alles Zweite bleibt bei dir.
Prüfen kostet nichts. Bericht, Bewertung und Fehlerliste bekommst du, ohne Guthaben zu verbrauchen – du kannst also erst sehen, wie es um deine Dokumente steht, und dann entscheiden. Abgerechnet wird je aufbereiteter Seite. Eine Seite, die durch die Aufbereitung läuft, zählt einmal; Korrekturen an Alternativtexten und Überschriften kosten nichts extra.
rund 8 Cent je Seite
knapp 6 Cent je Seite
rund 4 Cent je Seite
Preise Stand Juli 2026, netto zzgl. Umsatzsteuer. Seitenpakete sind noch nicht bestellbar – sie kommen mit dem nächsten Plugin-Release. Bis dahin: Anfrage stellen oder kurz schreiben.
Libration Docs wird ein Reiter in Libration Accessibility. Wer das Plugin schon einsetzt, bekommt das Seitenkontingent mit dem Update – ohne Zusatzbestellung.
Libration Accessibility ansehen →Es erfüllt danach die maschinell prüfbaren Bedingungen von PDF/UA-1 – das zeigt die Nachprüfung mit veraPDF. Barrierefrei ist es, wenn du die Nachkontrolle gemacht und das Dokument freigegeben hast. Diese Reihenfolge lässt sich nicht abkürzen, und wir behaupten auch nicht, dass wir sie abkürzen.
Das ist der verbreitetste Rat – und er trägt nur halb. Für Webseiten kennt Kapitel 9.6 der EN 301 549 die „konforme Alternativversion": Eine zugängliche Fassung darf an die Stelle der unzugänglichen treten. Kapitel 10, das für herunterladbare Dokumente gilt, übernimmt diese Klausel nicht. Wer sich darauf verlässt, verlässt sich also auf eine Regel, die für Dokumente nicht geschrieben wurde. Eine barrierefreie HTML-Fassung ist damit Zusatznutzen und eine sinnvolle Übergangsmaßnahme – aber kein Erfüllungsweg. Das PDF selbst muss stimmen. Eine verbindliche Rechtsauskunft ist das nicht: wenn viel davon abhängt, lass es juristisch prüfen.
Nach § 1 Abs. 4 BFSG nicht: Bürodokumente, die vor dem 28. Juni 2025 veröffentlicht wurden, sind ausgenommen – solange sie unverändert bleiben. Für öffentliche Stellen gilt derselbe Gedanke mit dem Datum 23. September 2018. Sobald du ein Dokument anfasst und neu veröffentlichst, fällt die Ausnahme weg.
Verarbeitet wird auf einem Server in Deutschland. Ergebnisse und Zwischendateien werden nach 14 Tagen gelöscht. Für die Alternativtext-Vorschläge geht nur das jeweilige Bild an das KI-Modell, nicht das ganze Dokument.
Nein. Im Plugin Libration Accessibility ist es am bequemsten, weil die Dokumente der Mediathek dort schon in einer Liste stehen. Ohne WordPress lädst du die Datei hoch und bekommst Bericht und aufbereitetes PDF zurück. Beide Wege sind gerade im Entstehen – siehe oben.
Ein Scan ohne Textebene ist ein Bild. Da hilft keine Tag-Struktur, da braucht es zuerst eine Texterkennung. Libration Docs erkennt diesen Fall, bricht die Aufbereitung ab und sagt es – statt ein Ergebnis zu erfinden.
Libration Docs arbeitet an der PDF-Datei. Der bessere Weg beginnt aber im Ausgangsdokument: Wer in Word mit echten Überschriftenformaten, echten Listen und Alternativtexten arbeitet, exportiert ein PDF, das schon zur Hälfte in Ordnung ist – und muss weniger nachbessern.
Libration Docs geht mit dem nächsten Libration-Accessibility-Release in die Breite. Wer vorher mitprüfen will, ist willkommen – sag uns, wie viele Dokumente bei dir liegen.